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Christina Wolff
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GWD schlägt sich achtbar gegen Kiel

Handball-Bundesligist GWD Minden hat sich gegen den THW Kiel gut verkauft und mit 32:36 annehmbar verloren. Zwei Tage nach der peinlichen Pleite in Essen versuchte sich Minden am Abend die Sympathien der Fans zurück zu erobern. Unterdessen wird weiter über die Zukunft von Trainer Ulf Schefvert diskutiert.

GWD Manager Horst Bredemeier betonte gestern, man wolle nichts aus dem Bauch heraus entscheiden. Natürlich werde über den Trainer geredet, aber auch Spieler müssten hinterfragt werden. Von einigen erwartet Bredemeier mehr Courage. Denn das Minden in dieser Saison gegen den Abstieg kämpfe, sei von Anfang an klar gewesen. Nach der Pleite bei dem bisher sieglosen Tabellenschlusslicht Essen am Freitag hatten die Verantwortlichen von GWD zwei Stunden mit den Spielern und dem Trainer zusammen gesessen. Dabei gab es viele selbstkritische Töne.

Der TuS N-Lübbecke hat am Wochenende hingegen seinen Auwärtstrend bestätigt und den ersten Heimsieg seit Oktober eingefahren. Die Lübbecker schlugen Gummersbach mit 29:26.