
Trotz Corona haben im vergangenen Jahr mehr Menschen im Kreis Herford Blut gespendet. Der DRK-Kreisverband Herford-Land verzeichnet zum ersten Mal seit fünf Jahren mehr als 4000 Spender. Auch die Zahl der Erstspender sei gestiegen, und das obwohl viele Termine abgesagt werden mussten. Für Stephan Kottmann vom DRK Blutspendedienst West kommen dafür zwei Gründe in Frage:
"Zum einen ist natürlich die Hilfsbereitschaft durch die Corona-Pandemie angesprochen. Die Möglichkeit zu helfen und zu tun ist nun mal die Blutspende und so erklären wir, dass die Termine im Moment recht gut besucht sind. Natürlich dann aber auch die Möglichkeit nochmal vor die Tür zu gehen und nochmal vielleicht auch unter Leute zu kommen. Einfach etwas Gutes zu tun, also beides zu verbinden und eben einfach damit Menschen zu helfen."
Neben Spendern ist das DRK auch immer auf der Suche nach Helfern. Viele der Ehrenamtlichen sind Senioren und dürfen im Moment nicht eingesetzt werden, weil sie zur Risikogruppe gehören.