
Menschen mit Vorerkrankungen im Kreis Herford können darauf hoffen, eher geimpft zu werden. Das Kreisgesundheitsamt hat vom Landesministerium jetzt Richtlinien an die Hand bekommen, um in Einzelfällen entscheiden zu können. Vor einigen Wochen hatte Landrat Jürgen Müller das eingefordert, nachdem mehr als 150 Anfragen von Risikopatienten eingegangen waren.
Im Zweifelsfall entscheidet der Arzt
Zwar war angekündigt worden, dass die Betroffenen über ein ärztliches Zeugnis eine vorgezogene Impfung bekommen können. Es hieß aber, dass dafür ausschließlich Stellen des Landesgesundheitsministerium zuständig seien – welche, blieb ein Rätsel. Nun endlich gibt es Klarheit. Menschen mit Vorerkrankungen gehen zu ihrem Arzt, der entscheidet, ob man zur Gruppe 2 “Hohe Priorität“ oder zur Gruppe 3 “Erhöhte Priorität“ gehört.
Notfalls Anträge direkt beim Kreis Herford
Alle, die mit ihren Krankheiten durchs Raster fallen, haben die Möglichkeit, beim Kreis direkt einen Antrag zu stellen. Auch hier braucht es aber eine ärztliche Bescheinigung oder nötige medizinische Befunde.
Weitere Infos zur Corona-Situation im Kreis Herford gibt es auf unserer Sonderseite.