
Trotz des Schnee-Chaos ist das Impfzentrum des Kreises Herford wie geplant an den Start gegangen. Die meisten Termine habe man abarbeiten können, sagte uns Krisenstab-Chef Markus Altenhöner. Mehr als 150 Menschen wurden zum Auftakt geimpft. Insgesamt plant das Impfzentrum in Enger in dieser Woche mehr als 900 Impfungen. Zur weiteren Strategie sagte uns Altenhöner:
"Neben dem Impfstoff im Moment für die Über-80-Jährigen gibt es einen weiteren Impfstoff, der aktuell nur an die Unter-65-Jährigen geimpft werden darf, weil es noch keine Studien bei Über-65-Jährigen gibt. Deswegen werden wir mit diesem Impfstoff, Astrazeneca heißt dieser, den Rettungsdienst und die ambulante Pflege impfen, und auch das Klinikpersonal, das jünger als 65 ist."
Altenhöner bittet um Geduld
Bürger, die bislang keinen Impftermin bekommen haben, bittet Altenhöner noch einmal um Geduld. Man habe leider keinen Einfluss auf die Terminvergabe und die Impfreihenfolge. Er sei jedoch zuversichtlich, dass alle geimpft werden können, die geimpft werden wollen.
Aktuell wisse der Kreis Herford noch nicht, wie viel Impfstoff er zu welchen Zeiten bekommt. Da sei man darauf angewiesen, was das Land bereitstellt.
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