
Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe ist froh, dass die Priorisierung für AstraZeneca aufgehoben wurde.
Jetzt könne man eine viel größere Bevölkerungsgruppe mit dem Impfstoff versorgen und das Impftempo weiter erhöhen, sagt der KVWL-Vorstand.
Auch die Möglichkeit, die Intervalle zwischen Erst- und Zweitimpfung zu verkleinern, gebe den Ärzten mehr Flexibilität.
Schneller Termin trotzdem nicht immer möglich
Das heißt aber nicht, dass jeder jetzt sofort einen Impftermin bekommt, der sich mit AstraZeneca impfen lassen will. Darüber entscheidet letztendlich nicht der Hausarzt, sondern schlicht und einfach, wieviel Impfstoff vorhanden ist.
Das Problem war aber trotzdem häufig auch die Priorisierung, sagt die Kassenärztliche Vereinigung. Das Zeug in den Kühlschränken liegen zu lassen, ist aber auch nicht zielführend, wenn man vorankommen will.
Am besten beim Hausarzt melden
Darum kann es jetzt durchaus sinnvoll, sich beim Hausarzt oder der Hausärztin mal zu informieren und sich auf die Warteliste setzen zu lassen.
Andere Impfstoffe für Jüngere lassen
Die Gesundheitsämter empfehlen übrigens auch Menschen über 60, sich für AstraZeneca zu entscheiden – um die anderen Impfstoffe den jüngeren Menschen nicht wegzunehmen.